Eine
der häufigsten Ursachen für Müdigkeit am Steuer ist die Schlafapnoe.
Das sind Atem-Aussetzer, die in Extremfällen
bis zu drei Minuten dauern können und
bei schweren Fällen bis zu 300 mal pro Nacht gemessen werden. Dabei
wird das Gehirn nur noch zu 70% mit Sauerstoff versorgt. Das
Herz muss deshalb mehr pumpen, der Blutdruck steigt, wie
auch des Risiko von Herzinfarkten oder Schlaganfällen.
Gefährlich
ist, dass betroffene Autofahrer gar nicht merken, wenn sie für kurze
Zeit am Steuer einnicken.
Noch
gefährlicher ist es allerdings, dass viele Betroffene überhaupt nicht
wissen, das sie an dieser Krankheit leiden. Sie
fühlen sich tagsüber wie zerschlagen, können sich keinen Reim auf
dieses Phänomen machen und haben selbst oft keine Erklärung für die
Ursache.
Auch
bei den Unfällen durch Schlafapnoe ( Sekundenschlaf ) gibt es eine hohe
Dunkelziffer, weil eine Schlafapnoe nicht immer vom Arzt erkannt wird.